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rzmuc Monitoring

Monitoring-Systeme überwachen technische Einrichtungen bedarfsgerecht. Dabei schwankt der Umfang der erhältlichen Lösungen enorm, ebenso wie der Kostenfaktor. Von einfachen Systemen, die lediglich die Erreichbarkeit eines Servers prüfen bis hin zu hochkomplexen Gesamtlösungen, die plattformübergreifend sämtliche Ihrer Server, Telefonanlagen und Netzwerkkomponenten bis hin zu den Endpoint wie sogar einem iPhone oder einem Home Office Rechner monitoren können.

Wir haben nach jahrelangem Einsatz der kostenfreien Open Source Lösung Nagios nunmehr auf die - zugegeben - deutlich kostspieligere weil kommerzielle Lösung namens PRTG aus der Nürnberger Softwareschmiede Paessler AG umgestellt. Im Zusammenspiel mit eigenen Monitoring-Servern und einem durchdachten Netzwerkkonzept sind wir in der Lage, mit PRTG nahezu alles zu überwachen, was einen Stecker hat.

 

 

Überwachung ist nicht alles

Historisch gesehen ist die reine Überwachung sicherlich der Startschuss gewesen, um Monitoring Systeme zu entwickeln. Doch marktgerechte Systeme wie eben auch PRTG bieten einen deutlich höheren Funktionsumfang. Neben der bloßen Überwachung ist es möglich,

  • ausführliche Leistungsdiagramme aller Systeme zu erstellen
  • Auswertungen über den gesamten Untersuchungszeitraum zu erstellen
  • Ressourcen-Engpässe ausfindig zu machen, aber auch
  • ungenutzte Ressourcen aufzuspüren und damit für andere Dienste bereitzustellen.

 

 

Proaktives Monitoring mit PRTG

Der Hauptvorteil eines proaktiven Monitorings geht auch darüber noch hinaus. Der wesentliche Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen liegt darin, dass nicht nur tatsächlich schon vorliegende Probleme visualisiert werden, sondern auch solche erkannt werden, die noch gar nicht zu einem Ausfall geführt haben.

Je nachdem, wie "scharf" das Monitoring eingestellt ist, können wir für jeden Messpunkt (z. B. "Speicherplatz auf Server Festplatte C:") genau definieren, wie sich das Monitoring verhalten soll. Dabei müssen für die Sensoren vernünftige Werte definiert werden:

  • Welcher Messwert gilt als in Ordnung, ab wann soll gewarnt werden und ab wann gilt ein Status als kritisch?
  • Wann soll eine Benachrichtigung erfolgen? Erstwarnung, erneute Warnungen bei ausbleibender Bestätigung, Entwarnung, ... ?
  • Wie soll gewarnt werden? Einfache Fehler werden automatisch als Aufgabe im Ticketsystem angelegt, bei schwerwiegenderen Problemen oder extrem wichtigen Systemen kann schon nach wenigen Ausfallsekunden eine Eskalation per SMS oder sogar mittels automatisiertem Telefonanruf erfolgen.
  • Nicht zuletzt muss natürlich auch überlegt werden, welche Systeme überhaupt überwacht werden sollen. Von der Zutrittskontrolle bis zur Webseite ist nahezu alles denkbar. Ob es Sinn macht, eine Kaffeemaschine zu monitoren, ist dabei dem Kunden selbst überlassen.
 
 
 
Heuristische Auswertung
 
Der letzte Punkt, bei dem sich in Sachen Monitoring endgültig die Spreu vom Weizen trennt, ist die heuristische Auswertung. PRTG erkennt beispielsweise nicht nur eine Überschreitung fest definierter Messwerte, sondern auch abnormales Verhalten. Wenn zum Beispiel an einem Switchport im Durchschnitt ungewöhnlich hohe Datentransferraten festgestellt werden ist das ein Indiz dafür, dass entweder etwas technisch schief läuft oder aber sich jemand unbemerkt Zugang zum Unternehmensnetzwerk verschafft haben könnte und sich gerade alle Daten vom Server kopiert.
 
Die heuristische Auswertung setzt natürlich eine hinreichende Datenbasis voraus. Diese zu sammeln und verwendbar in einer Datenbank zu speichern ist ebenfalls Aufgabe des Monitorings. PRTG ist dabei in der Lage, problemlos viele Tausend Messpunkte auf nur einer einzigen Serverinstanz auszuwerten und in vorbereiteter Zusammenstellung zu präsentieren. Anders wäre es uns auch nicht möglich, die vielen Millionen Messungen Monat für Monat sinnvoll zu bewerten und entsprechend zu handeln.
 
 
 
 

Beispiele


Anhand einiger typischer Beispiele möchten wir Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten unseres Monitorings demonstrieren. Folgende Aufzählung nennt einige der gängigen Systeme, die wir bei unseren Kunden zahlreich monitoren.
 
 

Windows Server

  • Zentrale Rollen (DNS Server, DHCP Server, RDP Erreichbarkeit, ...)
  • Mailqueue des Exchange Servers, Seitenfehler, durchschnittliche Übermittlungszeit
  • Sicherheitszustand (Virenscanner, Ereignisanzeige, Updateschutz...)
  • Freier Speicherplatz (Freigaben, Datenbanken, Systempartitionen, ...)
 

Host Server

  • Erreichbarkeit (Ping, VMware, Citrix, ...)
  • Auslastung der Hardware (CPUs, Arbeitsspeicher, ECC Fehler, ...)
  • Storage Zustand (Festplatte, Datastore, ...)
  • Stromversorgung (Netzteile, USVs, Akkus, Temperatur der Akkus, ...)
  • Physikalische Größen (Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, ...)

 

Internet Server 

  • Webserver (Erreichbarkeit der Webseite, durchschnittliche Ladezeiten, konsolidierte Ladezeiten über verschiedene Pages, ...)
  • ftp Server (Erreichbarkeit des Servers, Anmeldung, ...)
  • und viele, viele mehr...

 

Netzwerk

  • Switches (Portfehler, Geräte, System, ...)
  • Router und Firewalls (Leitungsqualität, Bandbreite, Portstatus, ...)
  • Access Points (Systemstatus, Erreichbarkeit, ...)
  • Leitungsqualität (z. B. von xDSL Leitungen)

 

Workstations

  • Erreichbarkeit (Ping, Remote Desktop, ...)
  • Auslastung der Hardware (CPUs, Arbeitsspeicher, Festplatten, Netzwerkkarte ...)
  • Sicherheitszustand (Virenscanner, Updatestand, ...)

 

Telefonanlagen

  • Zustand der Telefonanlage (generelle Funktion, Erreichbarkeit, Status des Voicemail-Systems, ...)
  • Zustand der Endgeräte (Stationäre Telefone, IP DECT Geräte, Mobilfunkgeräte, ...)

 

Peripherie

  • Drucker (Erreichbarkeit, System- und Medienstatus, Tonerstände, Fehlerlogbuch, ...)
  • Kopierer und Multifunktionsgeräte, Fax (Erreichbarkeit, System- und Medienstatus, Tonerstände, Fehlerlogbuch, ...)
  • Dokumentenscanner (Erreichbarkeit, Systemmeldungen, ...)

 

Autodiscover

  • Sofern Sie keine Portkontrolle auf Netzwerkbasis einsetzen können wir mit PRTG sogenannte Autodiscover-Gruppen einrichten, die ein bestimmtes Netzwerksegment automatisch auf neue Geräte untersuchen und automatisch feststellen, um was für welche es sich handelt.

 

 

Und die Kosten?

...sind nicht hoch. Wir rechnen monatlich nach Anzahl gebuchter Sensoren ab und bewegen uns dabei im Cent-Bereich. Wir haben Ihr Interesse wecken können? Dann freuen wir uns über Ihre Anfrage.

Übrigens: Wir monitoren nicht nur Systeme aus unserem Hause sondern gerne auch Ihre eigenen Systeme. Die Klassiker Web- und E-Mail Server sind ohnehin öffentlich erreichbar, das heisst es sind keinerlei extra Vorkehrungen nötig und wir können sofort loslegen.